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NER
LLM
Digital History

Wie kontextuelles Prompting mit LLMs Named Entity Recognition auf historischen Texten um 7–22 Prozentpunkte F1 verbessert — und warum Few-Shot nicht hilft.

Authors
Affiliation

Torsten Hiltmann

Martin Dröge

Nicole Dresselhaus

Till Grallert

Melanie Althage

Paul Bayer

Sophie Eckenstaler

Koray Mendi

Jascha Marijn Schmitz

Philipp Schneider

Wiebke Sczeponik

Anica Skibba

Published

February 6, 2025

Modified

February 6, 2025

Doi

Named Entity Recognition ist für die Geschichtswissenschaft zentral — und mit klassischen NLP-Werkzeugen auf historischen Quellen teuer und ungenau. Der Preprint zeigt, dass handelsübliche LLMs mit kontextuellem Prompting die beiden Referenz-Frameworks spaCy und flair um 7 bis 22 Prozentpunkte F1 schlagen.

Zwei Befunde daraus sind für die Praxis wichtiger als die Zahlen: Historischer Kontext plus ein wenig Persona-Modellierung bringen den Großteil der Verbesserung (nicht die reine Linguistik), und mehr Few-Shot-Beispiele helfen unterhalb von 16 Shots überhaupt nicht. Unterm Strich: NER wird für Historiker*innen ohne Skripting-Kenntnisse zugänglich.